Montag, 7. Oktober 2013

Apfeltarte mit Mandelcreme

Fest in eine Decke gewickelt, einen Stapel Zeitschriften oder das Lieblingsbuch auf dem Schoß, auf dem Stövchen dampft die Teekanne. Die Erinnerung an Tage im Freibad, jeder Menge Eis und Grillgeruch ist so gut wie verblasst. Ach Herbst, du, ich und unsere Hassliebe. 
Aber, wie fast immer, hat alles auch sein Gutes: Wenn man sowieso nicht rausgehen kann oder möchte, hat man mehr Zeit für Kuchen. Und: Herbstzeit ist Apfelzeit. Darum habe ich heute eine feine, schnelle und natürlich leckere Apfeltarte für euch, deren Zutaten man meistens Zuhause hat. Zwischen den saftigen Äpfeln und dem knusprigen Teig befindet sich eine Mandelcreme, oder vornehmer: Frangipane. Die kommt etwas abgewandelt ohne Ei und mit Zimt und Muskat aufgepimpt daher.
Für eine Tarteform mit 28cm Durchmesser (oder eine Tarteform mit 25cm Durchmesser + zwei Minitartes) benötigt ihr folgende Zutaten:
Mürbeteig:
200g Mehl
100g kalte Butter/ Alsan
50g Zucker
5 EL kaltes Wasser

und die Frangipane:
50g Butter/ Alsan
50g Zucker + 1 EL zum Bestreuen der Tarte
50g gemahlene Mandeln
 für den Extrakick 1 TL Zimt hinzugeben und eine großzügige Prise Muskat

3-4 mittelgroße säuerliche Äpfel (etwa Elstar oder Cox Orange)

Vermengt das Mehl und den Zucker in einer Rührschüssel. Die kalte Butter in Flöckchen und 5 EL kaltes Wasser dazugeben. So lange kneten bis ein fester Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel kneten und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach dünn ausrollen und die Tarteform damit auslegen.
Für die Frangipane wird die weiche Butter mit dem Zucker und den gemahlenen Mandeln vermengt. Wenn ihr mögt, gebt noch 1 TL Zimt und eine großzügige Prise Muskat hinzu. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Nun wird die Frangipane auf dem Mürbeteig gestrichen. Zum Schluss werden die Äpfelgeschält, in dünne Spalten geschnitten und fächerförmig auf der Frangipane verteilt.
Die Tarte wird zunächst 15-20 Min bei 200 Grad gebacken. Dann bestreut ihr sie 1 EL Zucker, schaltet die Temperatur auf 180 Grad herunter und backt die Tarte für weitere 20 Minuten.
Nachdem die Tarte etwas abgekühlt ist, lasst sie euch mit Vanilleeis oder -soße schmecken - aber auch kalt schmeckt sie mit Puderzucker bestreut sehr fein.

Ich wünsche euch Schönes

Natalie

Kommentare:

  1. Oooh, ich mag Deine Tarteform leiden (und ich glaube, das Tuch habe ich sogar auch in meinem Fundus)! Der Apfel ist für mich auch mit das Schönste am Herbst.

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  2. Diese Tarte lacht mich so an, die muss ich bald nachbacken!

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  3. wow sieht total lecker aus! hättest du das nicht am Montag zum probieren mitbringen können? *lach* ;-)

    Viele Grüße

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  4. Wunderschöne Fotos! Und der Beginn des Textes ist genau wie ich Herbst liebe! Würdest du für zwei Tarteletts-Formen die Zutaten vierteln? Liebe Grüße, Nadine

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  5. Hmmmm lecker!! Ein toller Kuchen. Ich kann mir glatt vorstellen, wie der schmeckt. *yammi* - Ich selbst habe erst im Sommer einen ähnlichen Kuchen zubereitet. Aber mit Zwetschgen. Den haben wir noch warm gegessen. Wow war das lecker. Da muss ich deinen doch auch glatt mal versuchen. Habe ja Gott sei Dank noch reichlich frische Äpfel daheim.

    Viele Grüße
    Ricki
    Blogschokolade & Butterpost

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