Mittwoch, 26. Februar 2014

Für die letzten Wintertage: Rote-Bete-Suppe

Heute morgen bin ich aus dem Schlaf geschreckt. Die Vögel haben so laut gezwitschert. Und es war hell.  Mist, verschlafen. Blick aufs Handy: Achso, nee doch nicht. Es ist einfach nicht mehr so richtig Winter-Winter. Der Frühling kündigt sich langsam an - endlich.
Aber abends ist es doch noch ganz schön kalt und was passt da besser als eine heiße Suppe. Mein diesjähriges Winterlieblingsgemüse ist Rote Bete (letztes Jahr Petersilienwurzel). Rote-Bete-Suppe habe ich allerdings noch nie gekocht, da war ich irgendwie skeptisch. Völlig zu unrecht! Schmeckt fantastisch und sieht wunderschön aus. Ich finde,  eine Wandfarbe sollte nach ihr benannt werden.

Rote-Bete-Cremesuppe, vegetarisch, vegan, Winterrezept
Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten (inkl. 25 Minuten Backzeit)
[ Die Zutaten sind für zwei Portionen Rote-Bete-Suppe ]

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.
Die Rote Bete schälen - mit Handschuhen, wobei bei mir die Farbe nach zwei Mal gründlichem Händewaschen verschwindet - und in Würfel schneiden. Mit zwei Esslöffeln Ölivenöl, Salz, Pfeffer und einem Teelöffel (getrocknetem) Thymian vermengen. Dann auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und etwa 25 Minuten backen, bis die Stücke weich sind.
Die Schalotte in der Zwischenzeit fein hacken und in etwas Olivenöl glasig andünsten. Möhren und Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Ebenfalls etwas im Öl anschwitzen, das Gemüse darf gerne etwas Farbe bekommen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen, bis die Möhren- und Kartoffelstücke weich sind. Die Rote Bete nun aus dem Ofen nehmen und ebenfalls in die Brühe geben. Kurz aufkochen lassen und mit dem Pürierstab cremig pürieren. Am Schluss zwei Esslöffel (vegane) Sahne hinzugeben, eventuell noch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Baguette oder getoastetem Vollkornbrot servieren.

Genießt die kühle Luft morgens in der Nase, die letzten Male Rote Bete und nehmt schonmal Abschied von euren Handschuhen. Frühling, wir warten!

Ich wünsche euch Schönes

Natalie

P.S.: Die in diesem Rezept verwendete vegane Sahne ist Alpro Soya Cuisine, die mir von Alpro zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung bleibt aber meine Meinung.
Geschmacklich finde ich diesen Sahneersatz überzeugend, wobei er recht süßlich ist, was aber in der Suppe gut geschmeckt hat. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät den Grund für die Süße: Soya Cuisine enthält Glukose-Fruktose-Sirup sowie Aroma - was ich sehr schade finde.


Kommentare:

  1. Ich hab noch nie mit Rote Bete gekocht. Bin mir sicher, dass ich danach erstmal 2 Wochen die Küche putzen müsste. ;)
    Sieht aber sehr, sehr lecker aus, deine Suppe!! Vielleicht muss ich mich da doch mal dranwagen.

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  2. Das Motivationstief scheint vorüber, wenn da nicht die Damen von blogst irgendwie ihre Finger im Spiel hatten :)

    Ich liebe Rote Beete, was der Mann im Haus gar nicht nachvollziehen kann. Egal, bleibt mehr Rote-Beete-Suppe für mich :)

    Liebe Grüße
    Carina

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  3. Liebe Natalie,
    freut mich wieder etwas von dir hier zu lesen. Der Workshop hat gleich gewirkt ;)

    Die Rote Bete Suppe sieht lecker aus! Davon hätte ich auch gerne ein Tellerchen!

    Ganz liebe Grüße
    Elena

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  4. So, ich bin dann mal regelmäßiger Leser! :-)
    Liebe Grüße!
    Bine
    (von der Blogst Twitterparty)

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  5. Ich liebe Rote Beete und deine Suppe sieht toll aus!
    viele Grüße und viel Spaß beim Foodcamp?! Berichtest du darüber?

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