Donnerstag, 21. August 2014

Blåbärspaj - Schwedische Heidelbeer-Pie

Herbst? Will ich nicht hören. Ja, es ist so kalt, dass ein Strickjäckchen draußen nicht mehr reicht und ja, ich habe mir Ende Juli einen neuen Bikini gekauft, weil ich dachte  "Och, im August wird bestimmt astreines Freibadwetter!". Pustekuchen. Ist mir aber schnurzpiepegal. August ist Sommer. Ins Freibad gehe ich zwar im Moment wohl eher trotzdem nicht, aber Sommerkuchen backen sollte man, so oft und lange es noch geht. 
Zwischen den ersten heimischen Äpfeln und Weintrauben finden sich auch noch Beeren zuhauf. Die sollte man nicht unbeachtet auf dem Wochenmarkt oder im Supermarktregal liegen lassen, sondern sie in Kuchen verwandeln. Schwingt euch auf eure Apfelschimmel, nehmt die Hand des Jungen mit Propeller, der auf eurem Dach wohnt oder setzt euch auf das viel zu große Fahrrad, das eigentlich ein Geburtstagsgeschenk sein soll, und kommt mit nach Schweden. Da, wo ganz bestimmt immer Sommer ist, es muss so sein. Wir essen Blåbärspaj, schaukeln und sind den ganzen Tag barfuß.
Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster, in die kühle Augustluft, und behaupte, dass diese schwedische Heidelbeer-Pie der einfachste Kuchen der Welt ist.  Mürbeteig + Heidelbeeren = Blåbärspaj = Kuchenliebe.

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Für eine Quiche-, Tarte- oder Pieform mit einem Durchmesser von 26 cm benötigt ihr folgende Zutaten:

250g Mehl
125g weiche Butter, Alsan oder Margarine
50g Zucker
6 EL kaltes Wasser
300g Blaubeeren
1 TL Puderzucker
1 TL Speisestärke

Das Mehl mit der weichen Butter und 6 EL kaltem Wasser so lange kneten, bis eine gleichmäßige, feste Kugel Mürbeteig entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und für eine Halbe Stunde in den Kühlschrank legen
Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Dreivirtel des Teigs auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarteform damit auslegen. Die Ränder abschneiden und zum Rest des Teiges geben. Die Blaubeeren waschen und verlesen, etwas abtrocknen oder in der Salatschleuder trocken schleudern. Auf dem Teig verteilen und mit 1 TL gesiebtem Puderzucker und der Speisestärke berieseln.
Den restlichen Teig ausrollen und in Streifen schneiden. Diese Streifen als Gitter über die Blaubeeren geben. Die Streifenränder an dem Teigrand in der Form festdrücken. 
Dann etwa 50 Minuten backen. So lange, bis der Teig schön braun ist (ggf. mit Alufolie abdecken) und ganz wichtig: Bis die Blaubeeren schön brutzeln und beginnen, über das Teiggitter zu laufen.

Mögt ihr Heidelbeeren auch so gerne und wie esst ihr sie am liebsten?

Ich wünsche euch Schönes

Natalie

Kommentare:

  1. Der sieht sehr, sehr fein aus :) Ich bezweifle zwar, dass in Schweden immer Sommer ist, aber als ich dort war, war es tatsächlich sommerlich - das nehme ich jetzt einfach mal als Beweis ;)
    (Ich bin trotzdem Herbst-Fan, aber das trau ich mich erst im September laut zu sagen...)

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  2. Ich trag hier gerade meine Lieblingsstrickjacke und von der Uroma gestrickte Socken. Und trinke Tee. Gestern gab's den ersten Kürbis. Und ich find's super. Ich liebe den Herbst! ;-)

    Ich liebe Blaubeeren auch sehr! Die teilen sich zusammen mit Himbeeren Platz 1 auf meiner Beerenhitliste! ;-) Einen Blaubeerkuchen hab ich noch nie gemacht, aber ich liebe Blaubeer-Zimtschnecken und Blaubeerpancakes und Blaubeerkompott zu Pfannkuchen, Waffeln, oder einfach Blaubeeren pur oder ins Müsli oder oder oder... neulich gab's bei mir Blaubeeren in Hirsesalat, das war auch richtig gut.
    Kennst du My Blueberry Nights? So ein schöner Film! Ich sollte echt mal Blueberry Pie backen!

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  3. Da bekomme ich direkt Lust auf Heidelbeer-Pie. Yummy. Und du hast Recht, es ist noch Sommer. Wie war das noch gleich? Sommer ist, wenn man trotzdem lacht?
    Liebe Grüße
    Ilka

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  4. Heidelbeeren sind die beste Sache der Welt! Bei mir landen sie pur im Mund oder im Müsli oder am allerliebsten im Käsekuchen mit Kekskrümel-Boden <3
    Einen feinen Abend dir!
    Eda

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  5. Hm... sieht das lecker aus *-*
    Jaja.. Sommer :'D

    Liebe Grüße ♥

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  6. Super leckeres Rezept ��

    Nur wohin ist der Zucker verschwunden?

    Lg

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  7. Der Zucker kommt in den Mürbteig. Sehr gutes Rezept mit leckrem Ergebnis! Danke dafür :)

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